Dezentrales Energie- und Lademanagement, innovative Mehrwertdienste, Rechtsrahmen

Das KIT untersucht in iZEUS die netzschonende Integration der Elektromobiltät ins Energiesystem. Themen sind intelligentes Lademanagement mit einem rückspeisefähigen Elektroauto und ganzheitliches Energiemanagement sowie deren Anwendung im Energy Smart Home Lab.

Den Flottentest unterstützt das KIT durch die Entwicklung einer Diensteplattform, über die Nutzer im Feldtest verschiedene Mobiltitätsdienste wie etwa energieeffizientes Routing ansprechen können. Die Plattform dient gleichzeitig als Datendrehscheibe.

Wesentlicher Baustein ist auch die Analyse der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie – daraus abgeleitet – Empfehlungen für das Querschnittsthema Datenschutz in Zusammenhang mit Elektromobilität.

Aufbauend auf der intensiven Mitwirkung an der Modellregion MeRegio des E-Energy Förderprogramms, dem damit eng verbundenen Projekt MeRegioMobil und dem Deutsch-Französischen eFlottenversuch CROME ist das KIT mit elf Lehrstühlen aus den Bereichen Informatik, Elektrotechnik, Energiewirtschaft, Informationswirtschaft und Rechtswissenschaft an iZEUS beteiligt.

Informationen zum KIT

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist am 1. Oktober 2009 durch den Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe mit der Universität Karlsruhe entstanden. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr und verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation. Am KIT arbeiten rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit einem jährlichen Etat von rund 730 Mio. Euro. Die großen Forschungsthemen des KIT reichen von Energieforschung, Klima- und Umweltforschung, Nanotechnologie und Mikrosystemtechnik, Mobilitätsforschung, Optik und Photonik, Mensch und Technik, Anthropomatik und Robotik, Computertechnologie und Kommunikation bis hin zu Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik.

Das KIT bündelt Kompetenzen, die hohe Relevanz für das Forschungsprogramm „IKT für Elektromobilität“ haben, unter anderem im Schwerpunkt „COMMputation“: Darin geht es um verlässliche, effiziente und vertrauenswürdige Anwendungssysteme, die hochgradig vernetzt sind und sich dynamisch an veränderliche Anforderungen ihrer Einsatzumgebung anpassen.