Erweitertes unidirektionales und bidirektionales Lademanagement

Mit der Markteinführung des elektrischen Opel Ampera Ende 2011 begründete Opel ein neues Segment im europäischen Automobilmarkt. Der Ampera steht seither für die führende Rolle von Opel als Anbieter und Entwickler fortschrittlicher Mobilitätslösungen.

Im Rahmen von iZEUS baut Opel seine Forschung zur Integration von Elektromobilität in intelligente Verkehrs- und Energiesysteme weiter aus. Ein Forschungsschwerpunkt ist das bidirektionale Energiemanagement zwischen dem Elektrofahrzeug und einem intelligenten Haushaltsstromnetz. Über eine Ladekommunikationsschnittstelle, die entsprechend den aktuellen Standards implementiert wird, können Lade- oder Entladevorgaben aus dem Smart Home im Elektrofahrzeug umgesetzt werden. In verschiedenen Szenarien soll untersucht werden, in wieweit Elektrofahrzeuge so zur Netzstabilisierung beitragen können.

Neben den Forschungsaspekten ist die Erprobung von Ladeinfrastruktur und neuer E-Mobilitätsdienste ein Kernpunkt von iZEUS. In einem Flottentest sollen die Kundenbedürfnisse zu den Themen intelligentes Laden und Abrechnung sowie effiziente Routenplanung erfasst werden. 

Informationen zu Opel

Opel, einer der größten europäischen Automobilhersteller, wurde 1862 in Rüsselsheim, Deutschland, gegründet. Das Unternehmen mit seiner Zentrale in Rüsselsheim und die britische Schwestermarke Vauxhall verkaufen Automobile in über 40 Ländern. Das Unternehmen hat Werke und Entwicklungszentren in sechs europäischen Ländern und beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter (Stand Dezember 2010). Im Jahr 2010 verkaufte Opel mehr als 1,1 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge und erzielte damit einen Marktanteil von 6,2 Prozent.

Mit der Markteinführung des elektrischen Opel Ampera Ende 2011 begründet das Unternehmen ein neues Segment im europäischen Automobilmarkt und unterstreicht damit seine Rolle als Trendsetter für fortschrittliche Mobilitätslösungen. Opel bekennt sich zur Energie-Vielfalt: Umweltfreundliche Fahrzeuge stehen bei Opel im Fokus der Aktivitäten. Das Unternehmen sieht in den bestehenden Technologien weiteres Potenzial zur Verbesserung der CO2-Bilanz und des Kraftstoffverbrauchs und arbeitet intensiv an noch effizienteren Benzin- und Dieselmotoren.

Seit über zehn Jahren arbeiten GM und Opel an der Kombination von Brennstoffzelle und Wasserstoff.